Bild zum Managementkommentar zur Entwicklung des Murphy&Spitz Green Bond Fund im Januar 2026

Monatlicher Bericht des Managements

Fonds lässt leicht nach und entwickelt sich seitswärts

Im Januar 2026 gab der Murphy&Spitz Green Bond Fund leicht nach. Die Wertentwicklung lag zum Stichtag 30. Januar bei -0,95%.

Im Januar war es an den Finanzmärkten relativ ruhig, starke und nachhaltige Kursbewegungen blieben weitestgehend aus. Die Themen US-Zölle, Iran-Krise und der Ukraine-Krieg bestimmten weiterhin die internationalen Schlagzeilen. Grundsätzlich schien es, als wollten viele Investoren die anstehende Berichtssaison abwarten bevor sie sich positionieren.

ABO Energy geriet aufgrund einer weiteren Gewinnwarnung erneut in Turbulenzen. Die Anzahl baureifer Windkraftanlagen stieg bis Ende 2025 auf über 40 GW. ABO Energy hingegen erhielt zum zweiten Mal hintereinander keinen Zuschlag bei den BNetzA-Ausschreibungen. Das Unternehmen lag mit seinen Geboten knapp oberhalb der Zuschlagsgrenze.

Ein wenig gesenkt wurde der Anteil von HEP Global am Portfolio. Der Projektierer Erneuerbarer-Energie-Anlagen ist besonders von den Veräußerungen seiner US-Geschäfte abhängig.

Wenig Bewegung sehen wir bei der Anleihe der Paul Tech / Actaqua, deren Kupon im Zuge der Laufzeitverlängerung um ein Jahr von sieben auf neun Prozent gestiegen ist. Das Management zeigt sich weiterhin optimistisch, seine Ziele rasch umzusetzen.

Am 6. Dezember 2025 erfolgte die jährliche Ausschüttung in Höhe von € 4,- je Anteil. Dies entspricht einer Rendite von 4,23%. Der ausschüttungsfähige Betrag stieg bis Ende Januar 2026 wieder auf € 1,21 (2025: € 1,05). Der durchschnittliche Kupon verblieb bei 5,48%, die durchschnittliche Duration sank auf 2,47 Jahre.

Es wird angestrebt, die Diversifikation weiter zu erhöhen, wenn sich qualitativ gute Anleihen von nachhaltigen Unternehmen anbieten. Die Investitionsquote soll nicht weiter ausgebaut werden.

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